2016: Der Start ist definitiv missraten

Die U14-Kantonalauswahl des Ostschweizer Eissport-Verbandes agierte auch am zweiten Turnierwochenende um den Bibi-Torriani-Cup in Franches Montagnes offensiv zu harmlos: Neun Tore in vier Spielen reichten wie schon beim ersten Turnier in Romanshorn nur zu einem Vollerfolg. Somit liegt das Team auf dem neunten von zwölf Zwischenrang. Das letzte Turnier findet im Februar in Burgdorf (Bern) statt.

 

OEV – Wallis 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
Die frühe Führung im ersten Spiel gegen die Auswahl Wallis hielt eine halbe Stunde Bestand. Zu Beginn des Schlussdrittels konnte sie gar auf 2:0 ausgebaut werden. Zwar verkürzten die Walliser sechs Minuten vor Schluss. Der dritte Treffer in Überzahl im Schlussabschnitt besiegelte aber den zweiten Sieg für die Ostschweizer in dieser Saison.

Neuenburg/Jura – OEV 2:1 (0:0, 0:0, 2:1)
Gegen den zweiten Gegner Neuenburg/Jura war das Spielgeschehen lange Zeit ausgeglichen. So startete der Schlussabschnitt mit 0:0. Zwei schnelle Tore für den Gegner schienen die Vorentscheidung. Zwar verkürzte der OEV noch auf 1:2, zu mehr reichte die Zeit aber nicht mehr.

OEV - Bern 4:7 (1:1, 2:4, 1:2)
Die Partie gegen Bern wurde zu Beginn des mittleren Abschnitts entschieden, als die Berner innert drei Minuten von 1:1 auf 4:1 davonzogen. Mitentscheidend war dabei auch die schwache Torhüterleistung. Obschon der OEV mit zwei Treffern nochmals herankam, waren es die Berner, die mit einem Doppelschlag direkt vor und nach der Pause den Sack zumachten und sich die drei Zähler sicherten.

Waadt – OEV 10:1 (3:1, 3:0, 4:0)
Die Partie gegen das Team Waadt verlief anders, als das Resultat dies glauben machen will. Von 20 Schüssen auf das Ostschweizer Tor resultierten in regelmässigen Abständen 10 Tore. Auch der OEV zeigte sich offensiv – allerdings zu harmlos, was ein einziges Tor wiederspiegelt.

Mit erneut drei  von zwölf möglichen Punkten belegt der OEV nach dem zweiten von drei Turnieren den neunten Tabellenplatz unter den zwölf Kantonalteams. Freiburg/Genf, Tessin und Neuenburg/Jura mit jeweils 17 Punkten liegen an der Tabellenspitze. Mittels harter Arbeit bei den Klubs müssen sich die Auswahlspieler steigern, um im Februar beim dritten Auswahlturnier in Burgdorf gegen die restlichen drei Gegner Innerschweiz, Tessin und Nordwestschweiz weitere Punkten zu sammeln und in der Tabelle einen Schritt nach vorne zu machen.

Seit der vergangenen Saison findet jeweils vor den Spielen ein Penaltieschiessen statt. Damit sollen die Spieler lernen, mit Druck besser umzugehen. Der OEV verlor das Shootout gegen Neuenburg/Jura und gewann gegen Wallis, Bern und Waadt. Und schon zum dritten Mal fahren am Ende der Saison nicht mehr die sechs bestklassierten Teams ans Finalturnier nach Seewen. Die Trainer melden Spieler, die sie für die U15 qualifizieren. Daraus ergeben sich die sechs Mannschaften Ostschweiz Süd, Ostschweiz Nord, Zentralschweiz Süd, Zentralschweiz Nord, Suisse Romande est und Suisse Romande ouest, die im März das Finalturnier in Seewen bestreiten.

 

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